Restaurations-Projekt von unserem Mitglied Michael Sablatnig:

Typ: Krankenfahrzeug
Baujahr: 1942
Leistung: Sachs Benzinmotor

Das Krankenfahrzeug wurde von der Frima Krankenfahrzeug Werkstätte Wilhelm Meyer (weitere Angaben am Ende dieser Seite) gebaut.

Auszug von Wikipedia
(http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Meyer_(Unternehmer))

Wilhelm Meyer (* 2. September 1909; † 5. Oktober 2005) war ein deutscher Unternehmer und der Gründer von Meyra-Ortopedia.

Der gelernte Schlosser gründete 1936 in Vlotho eine Schlosserei und Werkstatt für Krankenfahrzeuge. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges hatte Meyer schon zwanzig Mitarbeiter. Die Produktion stieg aufgrund der Kriegsfolgen nun sprunghaft an; 1948 entwickelte Wilhelm Meyer zusammen mit Ernst Hoberg den motorgetriebenen Meyra 48; später verlegte er sich aus Umwelt- und Gesundheitsrücksichten auf elektrische Antriebe bei Rollstühlen und verzichtete hier auf Verbrennungsmotoren. In den folgenden Jahrzehnten weitete sich die Produktpalette seines Unternehmens immer weiter aus. Meyer kaufte 1964 die Offenbacher Firma Petri + Lehr (inzwischen in 63128 Dietzenbach ansässig) auf und gründete 1972 eine Tochtergesellschaft in den Niederlanden. Die Patente, z. B. die geführten Scheren der faltbaren Rollstühle oder der Treppensteiger, sicherten den Erfolg es Unternehmens. Nach dem Fall der Mauer und dem Kauf der Firma Ortopedia vergrößerten sich Unternehmen und Absatzgebiete nochmals entscheidend. Meyra hat heute rund 400 Mitarbeiter, es waren in Spitzenzeiten ca. 1.200. Meyra war ein Familienunternehmen und unterstützt zahlreiche Behindertensportler. Die Leitung des Unternehmens liegt jetzt in den Händen von Frank Meyer. Dokumente zur Firmengeschichte sind in der Firmenschriftensammlung des Deutschen Museums archiviert.

1985 erhielt Wilhelm Meyer den Goldenen Meisterbrief. Er war außerdem Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und seit 1995 wegen seines unternehmerischen und sportfördernden Engagements des Verdienstkreuzes erster Klasse.

März 2013: Das von Frank Meyer von seinem Vater Ende der 1970er Jahre übernommene, damals noch in Vlotho ansässige Unternehmen, meldete Vergleich an. Für das Unternehmen endete nach der Übernahme durch die polnische Medort-Gruppe nun auch die Geschichte als Familienunternehmen.